ethz semperaula

 

SEMPERAULA der ETHZ  

 

Die Semperaula des Poytechnikums (Aula G - 60) ist ein wahrer Schmuck des ETH - Hauptgebäudes, das nach dem Projekt des berühmten Architekten Gottfried Semper (1803-1879) gebaut wurde.

Keines der Vestibüls, keine der Treppen und Hallen des Hauses ist je ausgemalt worden, mit Ausnahme der Aula. Gedacht war die Aula als Raum für akademische Veranstaltungen und Feiern und als Ehrenhalle beider Hochschulen. Dementsprechend hatte Semper die Aula konzipiert und ihre Gestaltung ausgearbeitet, die nach seinen Plänen vom Dekorationsmaler Jean Baptiste Philipe Bin (1825-1897) ausgeführt wurde.

"Das Ganze aller bildlichen Darstellungen und selbst der ornamentalen Ausstattungen des Saales werde einheitlich verbunden und zusammengehalten durch den gemeinsamen Bezug auf die Cultur des Menschengeschlechtes und deren Geschichte..." schrieb Semper. Deshalb finden wir unter den allegorischen Figuren der Götter und Göttinnen in den Wandgemälden der Aula auch die Göttin Minerva Musica, die Erfinderin der Beredsamkeit, der Poesie und Musik...

G-60, ETHZ Hauptgebäude, Rämistrasse 101, 8092 Zürich

 

3. Seite Auditorium Maximum der ETH


AUDITORIUM MAXIMUM der ETHZ

 

Das Auditorium Maximum ist Teil des überkuppelten Rundbaus, welcher im Rahmen der Erweiterung des Hauptgebäudes durch Gustav Gull von 1909 bis 1925 entstanden ist. Gustav Gull war von 1900 bis 1929 Architekturprofessor am Polytechnikum bzw. an der ETH Zürich. Das Audi Max (HG F 30) ist mit 430 Plätzen der grösste Saal im Hauptgebäude.

 

F-30, ETHZ Hauptgebäude, Rämistrasse 101, 8092 Zürich

 

 

3. Seite Aula der UZH


AULA der Universität Zürich

Die Aula ist der Hauptrepräsentationsraum der Universität Zürich. Hier finden die Diplom- und Promotionsfeiern, die Antritts- und Abschiedsvorlesungen, die Ehrungen und öffentlichen Veranstaltungen statt. Der Saal nimmt das zweite und dritte Obergeschoss im Halbrund des Haupteingangs an der Rämistrasse ein. Er wird von der quer davor verlaufenden Wandelhalle durch zwei seitliche Eingänge erschlossen. Die Aula ist ihrer Repräsentationsaufgabe entsprechend innen wie aussen reichhaltig ausgestattet.
Von der Haupttreppe aus gelangt man in die Wandelhalle des zweiten Obergeschosses, wo sich direkt gegenüber den beiden Treppenläufen die Eingangstüren der Aula präsentieren. Die steinernen Rahmen der intarsiengeschmückten Türblätter werden von Supraporten bekrönt, die je als Phönix ausgebildet sind. Otto Kappeler (1884–1949) hat sie dargestellt, wie sie aus dem Feuer auferstehen und mit ihren ausgebreiteten Schwingen die Eingänge beschirmen. Zwischen den Eingangstüren sind zwei tabernakelartig umfasste Marmortafeln angebracht, die an die Legate des in Rio de Janeiro zu Reichtum gelangten Schaffhauser Kaufmanns Albert Barth und des Zürcher Dichters Gottfried Keller erinnern.

KOL G 201, UZH, Rämistrasse 71, 8006 Zürich

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